Montag, 3. März 2014

Mal wieder Musik: Albino & Boykott Konzert

Letztes Jahr habe ich ja schonmal über Hip Hop mit Tierrechtsbezug geblogt.
Vergangenen Samstag war ich mal wieder auf einem Konzert mit Albino und will gern ein paar Eindrücke und kleine exklusive Infos teilen:

Das Konzert fand zum sechsten Jubiläum vom Freiraum Dachau statt. Dort gibt es an der Bar einen genialen feuerspeienden Drachen! Allein der war die fünf Euro Eintritt schon Wert.
Außer Albino war auch Boykott in Dachau und viele seiner Tracks zum Besten gegeben, unter anderem seinen Tierrechts-Track "Der Bolzen". Der Track ist aus dem Album "Solikonzert", welches Ihr auf Boykotts Homepage einfach umsonst runterladen könnt.
Boykott im Animal-Equality-Shirt
Von Albino gab es hauptsächlich Klassiker wie "Alles muss raus" (nächstes Video), aber auch ein zwei Tracks von seinem aktuellen Album.
Albino und ich konnten auch ein bisschen quatschen. Dabei habe ich mich erkundigt, wie es mit der geplanten Zusammenarbeit zwischen ihm und 4paws aussieht. Leider hat sich da in letzter Zeit noch nichts getan, ist aber nach wie vor angedacht.
Gute (zu erwartende) Nachricht: Albino wird nächsten Monat auf jeden Fall wie immer bei der Frankfurt Pelzfrei am Start sein. Das steht nur noch nicht auf der FFPF-Homepage, weil wohl gewartet wird, bis alle Acts feststehen.

Bevor es am 12. April nach Frankfurt geht, werde ich auf jeden Fall nochmal von der Veggie Expo berichten, die kommendes Wochenende in München stattfindet.
Bis dahin eine schöne Woche!

Montag, 10. Februar 2014

LikeMeat - Vegane Schnitzel, Filets, Steaks und Nuggets bei Kaiser's Tengelmann

Bei Kaiser's Tengelmann gibt es seit einigen Wochen Vleisch von einer neuen Firma namens Like Meat.

Das Sortiment umfasst Golden Nuggets, Natur-Filet-Streifen, Schnitzel, Natur-Fein-Geschnetzeltes und Natur-Filet-Steak. Auf der Homepage des Herstellers gibt es zu allen fünf Produkten Rezeptvorschläge wie zum Beispiel Schnitzel mit Gurken-Kartoffelsalat.
Die Produktpalette ist mit der Veganblume gekennzeichnet, aber leider nicht bio.

Ein Freund, der sich die Filets gekauft hat, ist der Meinung, es sei die schmackhafteste Fleischalternative, die er bisher kenne. Ich habe mir die Schnitzel gekauft und bin ebenfalls ziemlich begeistert. Am Geschmack gibt es einfach nichts auszusetzen. Leider kosten die Produkte 2,49 € pro Packung, also deutlich mehr als beispielsweise die Bioschnitzel von Aldi für 1,79 €, die ja auch prima schmecken.

Wer die neuen veganen Produkte bei Tengelmann sucht, muss womöglich in der unappetitlichen Tiefkühlabteilung zwischen Putenleber und Schafbabyleiche mit Knochen herumwühlen.
Dass die Produkte vegan sind, ist vorne durch "100% pflanzlich" und an der Unterkante durch die große Veganblume deutlich gekennzeichnet.
Da ich noch geretteten Rosenkohl daheim hatte, habe ich mich nicht an den Rezeptvorschlag gehalten. Die Schnitzel haben eine wunderbare Panade, die manchmal ein bisschen abbröckelt und dann das feste, saftige Innere freigibt. Meiner veganen Mitbewohnerin war das Schnitzel sogar "etwas zu echt".

Rosenkohl mit gesalzenem Öl und Hefeflocken, Kartoffeln mit Kümmel und das Schnitzel mit einer Scheibe Zitrone, etwas Rucola und Babytomaten.
Wermutstropfen: Wie gesagt der Preis mit Raum nach unten, fehlendes Biozertifikat und zu guter Letzt:
Hinter dem Hersteller steckt ein Fabrikant von "richtigem" Fleisch, nämlich Recker Convenience.
Der Hersteller schreibt auch, dass er hauptsächlich am gesundheitlichen Aspekt veganer Ernährung Interesse hat, "die ausgeprägte Liebe zum Tier oder der Überdruss an Fleisch" spielten meist eine untergeordnete Rolle.
Hier müssen natürlich mal wieder alle selbst entscheiden, ob sie diese Art der Produkte unterstützen möchten. Generell finde ich es auf jeden Fall prima, dass nun sogar bei Tengelmann entsprechende Produkte zu haben sind - der Supermarkt war bisher ja nicht wirklich für sein veganes Angebot bekannt.
Ich habe übrigens beim Hersteller nachgefragt, die Produkte sollen in jeder Filiale von Tengelmann und in Zukunft auch in weiteren Einzelhandelsketten zu haben sein. Bei kleinen Filialen kann es sein, dass nicht alle fünf Versionen geführt werden.

Mittwoch, 8. Januar 2014

Neues Restaurant in München: Bodhi

Seit Ende Dezember 2013 gibt es in München ein neues veganes Lokal, von dem ich ziemlich begeistert bin.
Vieles befindet sich noch in einem verbesserungswürdigen Zustand, aber mir macht das Bodhi jetzt schon Spaß und es hat das Potenzial, noch angenehmer zu werden.

Obwohl ich seit Eröffnung bereits zweimal dort war, habe ich vor Ort aus Bequemlichkeit keine Fotos gemacht. Wer einen Beitrag sucht, der hauptsächlich Fotos enthält, schaut am besten mal auf Claudis Blog vorbei. Das Bodhi bietet auf der eigenen Facebookseite auch appetitliche Fotos, dafür gibt es aber leider noch keine Homepage.

Lage und Räumlichkeiten:

Während zum Beispiel in der Maxvorstadt, im Glockenbachviertel und in der Nähe des Schlachthofs mit Einkaufsmärkten, Restaurants und Cafés schon einiges für die vegane Lebensweise geboten wird, sah es in der Nähe der Theresienwiese bisher mau aus. Mit dem Bodhi in der Ligsalzstraße 23 ändert sich das erfreulicherweise. In den Straßen um das Lokal gibt es gleich mehrere Bioläden - wer tagsüber kommt, kann auf dem Weg zurück zur U-Bahn also auch gleich gut den Einkauf erledigen.
Im schlicht eingerichteten Bodhi ist viel Platz, von der Größe her ist es jetzt der einzige Laden in München, der mit dem Max Pett verglichen werden kann. (Das Gratitude zählt nicht, weil es keinen gemütlichen Restaurantcharakter hat.) Im Gegensatz zu diesem ist das Bodhi mit Mobiliar in dunklen Holztönen ausgestattet, es wird Alkohol ausgeschänkt, an der Bar in der Mitte des Lokals auch mal bis 3 Uhr nachts.

Essen und Service:

Im Bodhi scheint mir ein grundsätzlich freundliches Team zusammengekommen zu sein, das sich sowohl aus sehr erfahrenen Menschen, als auch aus Neulingen zusammensetzt. Der Küchenchef hat früher bereits im Max Pett und jüngst im Viasko gearbeitet, kennt sich mit veganer Küche also bestens aus. Dafür wirkte zumindest die erste Bedienung noch etwas gefordert. Wahrscheinlich legt sich das bald, nett war es auf jeden Fall. Dass der Beilagensalat erst nach den "Käs"spatzen den Tisch erreichte, lag aber leider nicht am ersten Tag; eine Woche später lief das am Nachbartisch genauso.
Bis jetzt hat mir fast alles, was ich im Bodhi gegessen habe, wunderbar geschmeckt. Vor allem die erwähnten "Käs"spatzen hatten eine prima Konsistenz, die Röstzwiebeln waren angenehm frisch und kamen bestimmt nicht trocken aus der Fertigtonne, wie es in vielen Gastrobetrieben der Fall ist. Sehr gut fand ich außerdem die Kürbis-Tagliatelle mit Basilikumpesto. Das Pesto schmeckte frisch, der Kürbis war weder zu matschig noch zu hart.

Preise:

Leider ist das Bodhi preislich nicht anders verortet als das Max Pett.
Ein 0,33l Becks kostet beispielsweise unangenehme 3,70 Euro. Lupinensteak mit Rosenkohl gibt es für 16,90 Euro, schmeckt aber auch tadellos. Einen Burger mit Kartoffelecken gibt es für knapp zehn Euro, in der Südstadt geht das fast zwei Euro günstiger, an Montagen sogar für 6,90 Euro.
Für knapp 20 Euro kann man im Bodhi aber schon einige Freude haben, zum Beispiel mit den "Käs"spatzen, einem Weißbier und anschließend einem Tiramisu oder der Mousse au chocolat mit Kirschen.
Wunderbar wäre es, wenn das Bodhi unter der Woche auch einen Burger- oder Spätzletag einführen könnte.
Zur Zeit kann übrigens nur bar bezahlt werden.



In München gibt es aktuell kein anderes rein veganes Restaurant, das einem "normalen" Lokal so zum Verwechseln ähnlich ist. Die Normalität zeigt sich zwar leider auch dadurch, dass es hier Produkte von Schweppes gibt (Coca Cola) aber insgesamt gefällt es doch sehr!


An dieser Stelle nachträglich noch allen ein gutes neues Jahr!
Das vegane Leben und Bloggen zieht sich bei mir nun schon über zwei Jahre hin. Die letzten Monate habe ich deshalb auch einfach mal eher selten gepostet. Vielen Dank an alle, die trotzdem noch bei mir vorbeischauen oder natürlich spontan herfinden.
Ich habe von meinem Bruder ein Ticket für die Veggie Expo (März 2014) geschenkt bekommen, von dort liefere ich dann bestimmt einen ausführlichen Bericht. Außerdem werde ich mir in den kommenden Wochen vielleicht mal das Max Pett'chen näher ansehen, an dem ich bei der Eröffnung des Veganz nur mal interessiert vorbeigeschlendert bin.

Freitag, 13. Dezember 2013

Veganz-Eröffnung in München

Heute wurde nach diversen anderen Städten auch in München eine Filiale von Veganz eröffnet.

Die Ladenfront in der Baldestraße 21.
Der Laden ist kleiner als die Filialen, die ich schon aus Berlin kenne. Insgesamt ist es denke ich nicht viel mehr Fläche als im Radix, dem veganen Einkaufsmarkt, den es hier in der Nähe schon länger gibt.

Generell freue ich mich auf jeden Fall, dass wir nun ein Veganz haben. Ich will Euch einfach mal meine frischen Impressionen von heute servieren und dabei auch erwähnen, was ich nicht so prickelnd finde.

Mit im Laden befindet ich ein kleines Bistro, das einen Ableger des in München sehr bekannten Max Pett darstellt. Hier gibt es zum Beispiel frische Flammkuchen und belegte Semmeln, was vor allem im Sommer praktisch werden dürfte, denn gemütliche Stellen an der Isar, an denen man es sich in der Sonne und im Wasser gut gehen lassen kann, gibt es hier genug. Nun kann in der Nähe richtiges Essen mitgenommen werden, wenn auch nicht gerade günstig. Das war aber zu erwarten.

Dass die Leute vom Pax Pett wunderbare Kuchen hinbekommen, ist bekannt. Jetzt gibt es sie auch in Isarnähe.
Im Supermarkt sind die Regale recht eng aneinandergereiht. Im Gegensatz zum Radix muss man hier aufpassen, nicht mit anderen Leuten zusammenzustoßen, wenn mal etwas mehr los ist. Dafür wirkt das Sortiment sinnvoller präsentiert; es stehen nicht von derselben Sorte etliche Produkte nebeneinander. Wahrscheinlich gibt es im Veganz ein größeres Lager, so dass die Produkte im Geschäftsbereich kompakter eingeräumt werden können.

Gute Getränkeauswahl im Veganz. Aktuell nichts gekühlt.
Die Eröffnungsangebote fielen meiner Meinung nach etwas mau aus: so gab es zum Beispiel 10% Rabatt auf alle Weihnachtsartikel - kein Grund, sich vor Glück den Einkaufswagen vollzupacken. Überhaupt: Dass im Eingangsbereich etwa 20 Einkaufswagen aufgereiht sind, scheint mir unnötig zu sein. Bei den engen Regalreihen ist ein Einkaufskorb eindeutig praktischer.
Es gibt eine gute Getränkeauswahl von Wein und Bier über Limonaden und Säfte bis hin zu Mineralwasser. Ein Kühlschrank, in den man Bier und Cola stellen könnte, ist zur Zeit mit Fleischalternativen bestückt. Hoffentlich wird hier im Sommer umdisponiert.

Eine von zwei Seiten in der Obst- und Gemüseabteilung.
In der Obst- und Gemüseabteilung ist erfreulicherweise alles Bio. Die Preise sind unterschiedlich attraktiv: Bananen für 1,99 Euro pro Kilo sind in Ordnung, 4,99 Euro pro Kilo Broccoli muss man sich leisten können. Natürlich darf auch der originale Attila Hildmann Spiralschneider nicht fehlen...

Nüsse und Müsli können selbst abgefüllt werden.
Wunderbar, dass es auch im Veganz lose Produkte gibt, die für gewöhnlich nur abgepackt erworben werden können. Von Dr. Pogo in Berlin kenne ich das aber in umfangreicher.

Katzen- und Hundenahrung sowie Putz- und Waschmittel.
Beim Katzenfutter "Ami Cat" hat mich der Preis interessiert, weil ich das im Radix gelegentlich für die Katzen meiner Mutter kaufe. Der Preis ist identisch, im Radix gibt es aber immer automatisch einen 3%-Gutschein für den nächsten Einkauf ab 20 Euro Warenwert.

Ein Teil des Tofu- und Vurstangebotes im Veganz. Auch an Käse- und Joghurtalternativen ist einges geboten.
Aus den USA importierte beliebte Eissorten.
Wer's braucht, bekommt zu Weihnachten auch einen kompletten veganen Truthahn für 49,90 Euro. Auch bei den importierten Tiefkühlpizzen muss mit 8,99 Euro ordentlich in die Tasche gegriffen werden.
Als etwas seltsam ist mir dann noch die Rabattierung aufgefallen: Produkte werden mit "1/2 Preis" beworben, obwohl der Preis eindeutig noch höher liegt, als bei der Hälfte des ursprünglichen Preises. Eigentlich unnötig, die Produkte könnten ja auch einfach so runtergesetzt werden, ohne dass die Behauptung "1/2 Preis" aufgestellt wird.
Die Hälfte von 2,99 ist hier 1,79.
Ansonsten gab es eine Tombola mit sehr unspektakulären Preisen, aber viele leckere Kleinigkeiten zum Durchschnabulieren. Ich habe dann noch einen Himbeerjoghurt zum Kauf von ein paar Bananen dazubekommen.
Insgesamt ist der Laden ungefähr so, wie ich es erwartet habe. Vor allem wer sich mal durch die amerikanischen Produktpaletten durchprobieren will, sollte auf jeden Fall vorbeischauen.
Viel Spaß allen, die heute oder morgen noch zur Eröffnung gehen. Und natürlich ein schönes Wochenende!

Dienstag, 19. November 2013

Bei avesu bestellt

Leider komme ich in letzter Zeit nicht so oft dazu, mal etwas zu bloggen.
Jetzt will ich aber wie angekündigt kurz über meine erste Bestellung bei avesu.de berichten:

Vor etwa einem Monat habe ich mir die "Eliot Black-medium grey" bestellt.
Kurz vorher war mir wieder ein älteres Paar Schuhe auseinandergefallen, deshalb bestellte ich online für zusätzlich sechs Euro Versandkosten, obwohl ein Freund von mir fast jedes Wochenende in Berlin ist und mir die Schuhe auch im Geschäft hätte kaufen können. Ich wollte sie eben schnell haben.
Leider dauerte der Versand der Schuhe ungefähr eine Woche, obwohl der Artikel mit "auf Lager" markiert war. Für meine Begriffe ist das etwas zu lange, bei sechs Euro Versandkosten wäre ich mit einer Lieferzeit bis vier Tage einverstanden gewesen.

Neue Schuhe um die Füße
Das Modell fällt ziemlich groß aus. Wer zwischen zwei Größen schwankt, sollte meiner Meinung nach eher zur kleineren Variante greifen. Ich habe meinstens 41 bis 41 1/2. In diesem Fall habe ich 41 1/2 bestellt, die Schuhe sind mir nun leider etwas zu groß. Zum gelegentlichen Tragen ist es aber in Ordnung. Positiv finde ich, dass ein Porto-Aufkleber für den Rückversand gleich mitgeliefert wurde. Wäre ich nicht so faul gewesen, hätte ich die Schuhe also wohl noch recht unkompliziert gegen eine kleinere Größe umtauschen können.
Außerdem gab es im Lieferumfang noch einen kleinen Schuhlöffel mit avesu-Schriftzug.

Die Schuhe selbst machen einen soliden Eindruck und haben bis jetzt keine ungewöhnlichen Abnutzungserscheinungen gezeigt. Der hintere Teil, der an der Ferse anliegt, ist recht hart und kann erst einmal zu Blasen führen, wenn die Füße weicheres Schuhwerk gewohnt sind.
Außerdem färben die Schuhe zu Beginn ab. Ich hatte zufällig gerade meine weißen Laufsocken an. Nach dem ersten Tragen der Schuhe waren sie dunkelgrau.

Die Verpackung bestand übrigens komplett aus Papier und Pappe, was ja noch einige interessieren könnte. Sowohl der Außenkarton, als auch der Schuhkarton und alles Füllmaterial waren frei von Kunststoff.

Dienstag, 15. Oktober 2013

Good Guys nach einem Jahr

Wie beim letzten Mal angekündigt, will ich heute nochmal einen Eindruck von meinen Good Guys Schuhen vermitteln, die ich mir im Herbst 2012 gekauft hatte.
Da die Schuhe nach wie vor etwa 170 Euro kosten, ist es denke ich interessant zu erfahren, wie sie sich im Langzeittest schlagen:

Kleine schwarze Flecken von Lagerfeuerfunken.
Im vergangenen Winter habe ich meine Good Guys häufig getragen, weil ich das Design nach wie vor toll finde und mich über die Schuhe gefreut habe. Unter anderem hatte ich die Schuhe an ein paar Tagen an einem Winterlagerfeuer an. Dabei hatte ich nicht bedacht, dass die Oberfläche ja im Endeffekt aus Kunststoff besteht, der natürlich etwas anfälliger gegenüber Hitze reagiert, als zum Beispiel Leder. Ich denke nicht, dass auf Schuhen aus der Haut toter Tiere bei jedem glimmenden Fünkchen aus dem Feuer sofort solche eindeutigen Flecken entstanden wären, wie bei diesen.

Geschmolzene Stelle an der Innenseite des rechten Schuhs.
Am Lagerfeuer ist mir außerdem beim Wärmen der Füße die Innenseite eines der Schuhe leicht angesengt, die braune Oberfläche ist also stellenweise etwas abgeschmolzen und die Gummischicht darunter wird sichtbar. Wer sich Good Guys kauft, sollte also ganz einfach nicht vergessen, dass das Material äußerst hitzeempfindlich ist.

Nun finde ich die schwarzen Stellen nicht fürchterlich schlimm, zumal ich ja selbst an den Verfärbungen Schuld habe. Was mich aber wirklich stört, ist, dass die Ringe, durch die die Schnürsenkel im Schuh geführt werden, nicht sicher genug im Material eingefügt sind.

Schon nach wenigen Monaten fängt bei beiden Schuhen das Material um den obersten Schnürsenkelring an, auszureißen.
Natürlich habe ich mit diesen Schuhen nie Freizeitsport oder ähnliches betrieben, ich bin lediglich das eine oder andere Mal zum Bus gerannt, was aber auch mit einem urbanen Straßenschuh möglich sein muss. Die Verarbeitung lässt in dieser Hinsicht eindeutig zu wünschen übrig und sorgt angesichts des hohen Preises bei mir für Verwunderung.

Meine Sorge, das Verfransen im Inneren der Schuhe (hinten an der Ferse) könnte sich weiter fortsetzen (siehe Blogeintrag von damals) hat sich aber nicht bestätigt.
Ich trage die Schuhe nun etwa einmal pro Woche und trage sie noch immer gern; mein größter Kritikpunkt - das schnelle und unreparable Ausfransen der Schnürsenkelringe - würde mich allerdings davon abhalten, für die Schuhe noch einmal so einen hohen Preis zu zahlen.

Wer die eigene Größe zu einem ermäßigten Preis findet und die Schuhe ausschließlich an herbstlichen Tagen auf dem Weg ins Büro tragen will, kann zugreifen.

PS: Die neue Tierbefreiung ist seit letzter Woche erhältlich und mal wieder sehr lesenswert.
Auf Albinos Tour habe ich mir sein frisches Album "Anderland" geholt, das wieder ein paar gute Tracks enthält. Wütende Kopfnicker wie "Jetzt ist genug" oder "Ohne Rechte" sucht man allerdings vergebens. Wer sich eine genauere Besprechung des Albums wünscht, kann mir das gern in den Kommentaren mitteilen.
Die Jubiläumsausgabe der Tierbefreiung (rechts), Albinos neues Album (links unten) und Holger Burners (der mit Albino auf Tour war) neue CD im Schallplatten-Look.

Donnerstag, 19. September 2013

Vegan Wednesday #57


Nach ein paar Wochen ohne Posting melde ich mich mal wieder mit einer Teilnahme am Vegan Wednesday zurück. Beim Vegan Wednesday fotografieren vegane Blogger_innen mittwochs ihr Essen und sammeln die Beschreibungen dazu zentral. Das Ziel ist sowohl, sich gegenseitig Anregungen zu geben, als auch nicht vegan lebenden Menschen zu zeigen, was "wir denn dann noch so essen können".

Weiter unten geht es dann noch kurz darum, was ich mir für die nächsten Beiträge auf diesem Blog vorgenommen habe.
Zum Frühstück gab es eine Krustensemmel mit Alsan-bio und Aprikosenmarmelade, dazu (Fairtrade-Bio-)Kaffee.
 
Mittags habe ich mit einer Freundin aus Neuseeland geskyped und mir dazu einen Obstsalat gemacht: Eine Banane, ein Pfirsich und Erdbeeren. Außerdem immer wieder brav viel Wasser.
 
Am frühen Nachmittag gab es dann einen großen Salat: Eisbergsalat, Kidneybohnen, eine rote Paprika, eine Karotte, Kürbiskerne, Pinienkerne, Sonnenblumenkerne und ein Dressing aus Salz, Pfeffer, Olivenöl und veganem weißem Balsamico (von AlnaturA). Dazu eine helle und eine dunkle Semmel mit dem Champignon-Shiitake-Aufstrich von Aldi, nochmal etwas Salat drauf und Paprikapulver drüber.
 
Später noch ein Glas Traubensaft. Bis dahin bin ich (zufällig) ohne Soja ausgekommen, dann kam allerdings der Abend:
 
Beim Weggehen habe ich mir für zwei Euro eine "Gemüsepfanne mit Sojageschnetzeltem und Reis" geholt. Das Gemüse ist bei meiner Portion aber eindeutig zu kurz gekommen, ich habe dann noch Broccoli von jemand anderem am Tisch abbekommen.
 
Zum Abschluss des Tages gab es dann noch zwei Freibier vom Fass. Wunderbar!
 
Das nächste Mal werde ich noch einmal über die Good Guys resümieren, die ich mir letzten Herbst gekauft habe. Der Homeveganer hatte sich damals in den Kommentaren genau das gewünscht, und das habe ich natürlich nicht vergessen.
Auch beim übernächsten Mal wird es denke ich um vegane Schuhe gehen, denn ich habe jetzt zum ersten Mal ein Paar bei avesu bestellt.